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Tipps · 3. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Pfotenpflege im Winter: Streusalz, Schnee und Eisklumpen

Streusalz, Splitt und Eisklumpen setzen Hundepfoten im Winter ganz schön zu. Mit diesen einfachen Pflegetipps kommt dein Hund gut durch die kalte Jahreszeit.

Hundepfote mit Schnee zwischen den Ballen wird nach dem Winterspaziergang mit einem Handtuch abgetrocknet

Im Winter haben es Hundepfoten nicht leicht. Streusalz, Splitt, Kälte und Schneeklumpen zwischen den Zehen können die Ballen reizen und sogar kleine Risse verursachen. Mit ein paar einfachen Handgriffen hilfst du deinem Hund gut durch die kalte Jahreszeit.

Haare zwischen den Ballen kürzen

Bei vielen Hunden wachsen zwischen den Ballen lange Haare. Im Schnee bilden sich daran schnell kleine Eisklumpen, die beim Laufen drücken und schmerzen. Kurze Pfotenhaare verhindern das und sorgen nebenbei für besseren Halt auf glatten Böden. Das Ausscheren der Pfoten übernehme ich gern im Salon, auch als kurzen Einzeltermin. Mehr dazu unter Preise & Leistungen.

Nach dem Spaziergang: abspülen und abtrocknen

Streusalz trocknet die Haut aus und kann in kleinen Rissen brennen. Spül die Pfoten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser ab und trockne sie gut ab, auch zwischen den Zehen. So verhinderst du außerdem, dass dein Hund das Salz später ableckt. Warum Streusalz für Hundepfoten so problematisch ist, erklärt der Beitrag Streusalz und Hundepfoten auf unterhunds.de.

Pfotenbalsam als Schutzschicht

Ein Pfotenbalsam vor dem Spaziergang bildet einen dünnen Schutzfilm gegen Salz und Kälte. Nach dem Abtrocknen am Abend pflegt er die Ballen und hält sie geschmeidig. Achte auf Produkte, die für Hunde gemacht sind, denn dein Hund wird sicher daran lecken.

Krallen im Blick behalten

Im Winter laufen viele Hunde mehr auf weichem Untergrund, die Krallen nutzen sich dann weniger ab. Klackern sie hörbar auf dem Boden, sind sie vermutlich zu lang. Das Krallenschneiden biete ich selbst nicht an, dafür ist deine Tierarztpraxis die richtige Adresse.

Wann du zum Tierarzt solltest

  • Dein Hund leckt auffällig oft an den Pfoten oder humpelt.
  • Die Ballen sind gerötet, geschwollen oder rissig.
  • Eine Stelle blutet oder riecht unangenehm.

Hundeschuhe: ja, aber mit Training

Für sehr empfindliche Pfoten oder lange Touren auf gestreuten Wegen können Hundeschuhe sinnvoll sein. Die meisten Hunde finden sie anfangs aber seltsam. Gewöhn deinen Hund deshalb in kleinen Schritten daran, mit Leckerchen und zuerst nur in der Wohnung. Weitere Tipps für die kalte Jahreszeit findest du im Beitrag Hund im Winter auf unterhunds.de.

Und wenn das Fell nach dem Winter dichter und verfilzter geworden ist, hilft dir mein Beitrag über die richtige Bürste für dein Hundefell.

Geschrieben von Helena Rust, Hundefriseurin und Hundetrainerin in Illingen-Wustweiler.

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